Voraussetzungen baurechtlichen Bestandsschutzes für DDR-Schwarzbauten, insbesondere Wohn-Datschen

1. Bis heute versuchen brandenburgische Bauaufsichtsämter, gegen „Baulichkeiten“ und Ge-bäude bzw. sonstige bauliche Anlagen, welche zu DDR-Zeiten illegal errichtet worden sind – also ohne vorher staatlich genehmigt worden zu sein -, auf bauordnungsrechtlichem Wege mit Hilfe sogenannter Nutzungsuntersagungs- oder gar Abrißverfügungen vorzugehen. Über lange Jahre wurde den betroffenen Grundstücks- bzw. Gebäudeeigentümern der Rückgriff auf den […]

Der Unterschied zwischen formeller und materieller Baurechtswidrigkeit, dargestellt am Beispiel eines ohne Baugenehmigung nach dem 3.10.1990 erweiterten DDR-Ferienhauses

Es geht hier darum, daß die Kläger, die Eheleute K. und U. W. aus F., ein bereits in den siebziger Jahren errichtetes Ferienhaus, welches sich in einer „DDR-typischen“ Ferienhaussiedlung bei Semlin/Rathenow befindet, in den Jahren 1993 und 1994 ohne vorherige Einholung einer Baugenehmigung – also bauordnungsrechtlich illegal – erweitert haben und seitdem – wiederum bauordnungsrechtlich […]